Wieso das mit der Vereinbarkeit in der CH nicht klappt und es die Firmen selbst richten müssen. #Papizeit #Frauenquote #Gleichstellung 

Frau an den Herd, Mann als Ernährer in die Arbeit. Dieses Modell praktizieren zwei von drei Familien in der CH. Oder anders ausgedrückt, 8% der Väter kümmern sich in Teilzeit um Kinder an mind. 1 Tag die Woche,  während 80% aller Mütter gar nicht oder in Teilzeit arbeiten und

50’000 Akademikerinnen zuhause sitzen. LEBENSLANGE. 

Wieso das so ist, dazu gibt es viele Studien. Doch viel spannender sind aktuelle Ereignisse die aufzeigen, warum es in der CH nicht funktioniert mit Frauen im Kader und Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Der Bundesrat lehnte diese Woche die Initiative für einen Vaterschaftsurlaub ab. Ohne Gegenvorschlag. Grund: Zu teuer.

Neben der Tatsache, dass die CH neben Albanien und anderen Exoten das einzige Land in Europa ohne Vaterschaftsurlaub ist,  (1 Tag, gleich viel wie für einen Umzug) gibt es einen wichtigen Grund für eine Papizeit direkt nach der Geburt: Das Bonding von Vätern findet in den ersten 10 Tagen statt. Der NZZ Journalist irrt sich also gewaltig mit seiner Aussage, es ist keine Geschenkaktion sondern die Basis für egalitäre Familien. 

Doch auch für die Mütter ist ein Vaterschaftsurlaub wichtig, denn eine neue Ära wird mit der Geburt eingeleitet. Von nun an müssen sich die Eltern in Teilzeit oder eine Kita um den Nachwuchs kümmern. Mütter die es versäumen ihre Männer mit in die Verantwortung zu nehmen, werden mit 80% Wahrscheinlichkeit in der Teilzeifalle landen. Und das bedeutet in der Regel: Keine Beförderungen und Lohndiskriminierung. 

Das alte weisse (dicke) Männer System 

Es gibt weder eine Partei,  noch eine Frauenorganisation, noch ein (Arbeitgeber-) Verband in der CH, die wirklich auf die Hinterbeine stehen und ernsthaft etwas verändern wollen resp können. (Zb ist der AGV gegen eine 20% Frauenquote). Auch der aktuelle shitstorm (1000mio für die Olympiade 2026, kein Geld für Papizeit) wird sehr schnell verhallen. Der Grund:

Es gibt in der CH keine Mehrheit, die Frauen ernsthaft fördern und insb. Mütter gleichstellen wollen. Es fehlt die Pain, auch von der Frauenseite. 

Die Sozialisierung (also wie wir aufgewachsen sind) sowie ein politischer Unwille sind die Hauptgründe für den Status Quo. 

Die Firmen müssen es selber richten
Wer auf gesellschaftliche oder staatliche Hilfe wartet, wird den Zug verpassen. Denn es ist so, dass Unternehmen mit >20% Frauen im Kader massiv bessere Renditen erwirtschaften und dass Unternehmen mit mobilen und flexiblen Arbeitszeitmodellen erhebliche Effizienzgewinne einfahren und sich für die Digitalisierung trainieren. Aber auch für Väter ein attraktiver Arbeitgeber zu werden steht hoch auf der Agenda, denn immer mehr Männer gewichten Vereinbarkeit höher als das Gehalt. Schlussendlich sind die (leistungs-) fähigsten Mitarbeiter zwischen 35 und 50. Dummerweise bekommt man heutzutage dann die Kinder. Familienförderung ist also ein Muss für jedes marktwirtschaftlich orientierte Unternehmen…. und ein Volkswirtschaftlicher Gewinn. (Die 50000 wurden schliesslich einmal ausgebildet). 

Gender Diversity, Teilzeitkarriere,  Teilzeitmann

Themen mit denen ich mich seit fast 10 Jahren beschäftige. Mit www.doit-smart.org haben wir jüngst einen Beratungsansatz entwickelt um Gender Diversity auf das nächste Level zu bringen. Mit einem ganzheitlichen 8 Dimensionen Modell analysieren und implementierten wir unzählige Massnahmen in Unternehmen. Für Frauen und Männer!

Und schlussendlich werden die Schweizer Unternehmen nicht darum herum kommen, Kaderfrauen welche anders sozialisiert und gefördert wurden gezielt zu rekrutieren u/o zu importieren (findet eh schon statt, vgl HSLU Studie) und sich von patriarchalen Chefs und entgleisenden Mitarbeitern zu trennen.

Es ist eigentlich simpel: Klare Ziele setzen, Gender Diversity zum CEO Thema machen und öffentlich Stellung beziehen wie jüngst Larry Page von Google. Story hier

… Dann wird auch die Politik mit einschwenken, denn das Thema wird -endlich – mehrheitsfähig. 

​Die Schweiz stellt 11 Weltmeister an der Berufs WM der U22. 

Die Schweiz stellt 11 Weltmeister an der Berufs WM der U22. Das ist Spitze!

Auf dem Lohnniveau wo sich die CH bewegt ist die einzig mögliche Strategie für Unternehmen die Excellence und Marktführerschaft in Nischen. 

Besonders spannend; Gold bei Auto Mech und Schreiner aber auch bei Webdesign und Software Lösungen!

Handwerk mit digitaler Kompetenz gehört die Zukunft, das wird in Zeiten von einer völligen Überbewertung von FB, Apple und Tesla oftmals verkannt.

Es war noch nie einfacher und günstiger eine Nische zu vermarkten. Die KMUs der Schweiz haben riesiges Potenzial und sind mit solch guten Nachwuchskräften bestens aufgestellt. Auch die Duale Berufsbildung wird einmal mehr bestätigt. 

Ich stelle die Kompetenz von (meinen) Handwerkern täglich immer selbst wieder fest und bin begeistert. (siehe keel Unternehmen)  Diese Berufe sind unter dem Strich viel befriendigender als die besser bezahlten Bürojobs in Konzernen. 

Weitere Infos zum Swiss Skills Team hier

Arbeitstechnik & Lean Organization: Wie ich 4 Firmen in Teilzeit führe. #Holacracy #Designthinking

Oft werde ich gefragt: Wie machst Du das?
Und ich stelle immer wieder fest, dass Menschen (insb. aus der corporate Welt) ganz aufmerksam zuhören, wenn ich von Redbooth, Stories & meiner Arbeitstechnik erzähle. Für uns ist das alles normal – doch da draussen scheint das nicht normal zu sein.

Vorwort:

Die Ausführung beziehen sich sowohl auf ICT & Consulting Branche aber auch für 2 Produktionsbetriebe (Betonwerk & Schreinerei). Weitere Infos: Keel.at

Lean Organization:

Wir haben in allen Firmen einfache Regeln und Tools.

1. Alle sehen alles

Wir haben sämtliche Dokumente, Lohnabrechnungen, Lieferanten Rechnungen, unser Bankkonto Saldo, Spesen, Jahresabschlüsse in der Cloud. Alle haben darauf Zugriff – jeder kann sich jede Information selber beschaffen.
Effekt: Wir haben praktisch keine Meetings sondern höchstens Arbeitssitzungen, der Informationsfluss ist durchgängig. Transparente Löhne führen zu transparenten Leistungen, auch für mich als Inhaber.

Mitarbeiter sehen meine Lohnabrechnung & Spesen

2. Alle entscheiden selber: #Vertrauenskultur

Wir haben definiert, wer was macht und wie unsere Schnittstellen sind.
Mitarbeiter lösen Bestellungen selber aus, erfassen Ihre Spesenabrechnungen in Bexio, Entscheiden über Rabatte und Kundenaufträge und nutzen

die Firmenkreditkarte welche mit Prüfziffer in der Cloud liegt

Effekt: Es entstehen Jobs mit Verantwortung. Das Kollektiv (#teamistalles) wirkt regulierend. Die Overhead und Stabskosten sind 0 CHF. Wer Vertrauen missbraucht, wird entlassen.  / Basis für ein solches System ist ein #Vertrauensvorschuss – dadurch entsteht Loyalität. (vgl auch partnershipvalue.org)

3. Stories – und bitte keine Exceltabellen

Interne Emails sind verboten. Externe Emails versendet jeder selber, cc ist verboten.
To do’s – oder Tasks wie wir es nennen werden in Redbooth.com erfasst. Wir versuchen den Zielzustand (Stories) zu beschreiben und den Task jemanden zu assignen (zuweisen). Dieser arbeitet an diesem Task und involviert (“tagt”) weitere Personen falls notwenig. Zwischenresultate oder Fragen werden als Kommentar erfasst, Entscheidungen dokumentiert und bei Erledigung einfach ein Häckchen gesetzt. In einer Art Facebook (Stream) sehen alle auf diesen Task zugewiesenen Personen was der aktuelle Stand ist. (d.h. auch der Buchhalter hat einen Redbooth Account). Viele Mitarbeiterinnen haben ein fixes Teilzeitpensum (zB Grafikerin) pro Woche. Erledigt werden immer die wichtigsten Stories, die anderen werden nach hinten verschoben. Jeder sieht von jedem Mitarbeiter, welche Prioritäten er aktuell hat. Etliche Mitarbeiter arbeiten für diverse meiner Firmen – d.h. die Firmengrenzen werden praktisch aufgehoben. Für die interne Kommunikation, für das Team Building oder kurze Rückfragen benützen wir whatsapp.

Ich liebe whatsapp

Effekt:  Koordinationsaufwand praktisch 0, hohe Transparenz (wer macht was), ständige Release-Orientierung erhöht Produktivität. (Stories die nicht so wichtig sind, werden ständig tiefer priorisiert und nach hinten geschoben).
Diese Arbeitstechnik ist stark an SCRUM aus der IT Branche angelehnt. 

4. Keine Büros – keine Zeit & Ferienerfassung

Die vorgenannten Punkte sind die Basis, dass alle Mitarbeiter ortsunabhängig arbeiten können. Wir haben Mitarbeiter über 2000km verstreut in Europa, viele sehen sich nur 1-2x jährlich an einer Firmenparty. Wir kennen alle Arbeitsvertragsformen (Fix, Teilzeit, Stunden, Freelance), der Mitarbeiter wählt selber. Zudem hat jeder Mitarbeiter seine Zeitautonomie, bestimmt wann und wo er/sie arbeitet. Bei Bedarf zahlen wir einen Platz im co-working space. Durch die Taskorientierung und die transparenten Löhne ist die Leistungsorientierung gegeben, eine Zeitkontrolle obsolet. Natürlich hat das SECO an solchen Regelungen keine Freude, doch diese Art von Arbeit gehört die Zukunft und es ist gegenseitiges win-win. Im Betonwerk unterliegen wir einem GAV was uns zur Zeiterfassung zwingt; wir haben dort eine APP auf dem Handy wo jeder Mitarbeiter selber “einstempeln” kann. Zudem können wir so eine Auftrags-Nachkalkulation machen.
Effekt: Mitarbeiter arbeiten dann, wenn es in ihren Wochenablauf passt oder sie am produktivsten sind. (Programmierer meistens Nachts, Mamas wenn die Babies schlafen, usw.) Durch dieses Arbeitsmodell können wir hochgradig qualifizierte und fähige MitarbeiterInnen anziehen – insb. Mamas und Menschen die sich selbständig machen und ein Teilzeit-Fixeinkommen benötigen. (Rund 10/24 Mitarbeiter haben eine Selbständigkeit neben den Tätigkeiten bei uns)

5. Inkrementelle Verbesserung & Resonanz Prinzip

Die Weiterentwicklung von unserem Business (wir wachsen jährlich zwischen 20-100%) machen wir durch viele kleine Verbesserungsschritte. Jede Woche führen wir etwas kleines neues ein, probieren in der Produktion etwas neues aus, machen einen Newsletter, entwickeln neue Produkte oder verbessern unsere Webseite. Jede Woche werden wir ein kleinwenig besser – also werden wir 52x besser pro Jahr. In 4 Jahren werden wir 200x besser – von BigBang und Product Launches halte ich absolut nichts.

Neue Produkte entwickeln wir zudem nur auf Kundenanfragen (=Resonanz auf das wir tun). In dem Moment, wo wir eine Kundenanfrage noch nie gehabt haben, startet bei uns die Maschine. Wir überlegen uns a) wie lösen wir das Kundenproblem?  und b) wie können wir daraus ein Produkt machen? 

Dieser Ansatz wird in der modernen Startup Welt auch #Designthinking genannt. Zu oft habe ich in meinem Startup-Leben ein Produkt kreiert und dann versucht, es zu verkaufen. 

“Erfolg von Jungunternehmen ist es, von Misserfolg zu Misserfolg zu gehen ohne seinen Enthusiasmus zu verlieren”

Effekt: Wir scheitern auch heute noch. Regelmässig. Fast wöchentlich. …doch wir haben immer auch wieder Produkte und Lösungen die funktionieren. An denen orientieren wir uns. Jeder Mitarbeiter bringt ständig neue Inputs & Verbesserungen – das macht unsere Arbeitskultur aus.

Scheitern ist so normal wie gewinnen.

Businesspläne haben wir um die Liquidität zu planen, jedoch kommt es am Jahresende eh immer anders. So gehört das ständige rekrutieren von Mitarbeitern zu unserem Job.  Jobangebote


Persönliche Arbeitstechnik:

Die vorgenannten Regeln gelten auch für mich und geben auch meinem Arbeitstag eine Struktur. Zudem arbeite ich selber 4 Tage pro Woche – ich habe in jeder Woche 1-2 Nachmittage oder einen ganzen Wochentag für mich. Diesen verbringe ich mit meinem Sohn (Teilzeitmann.ch ), nütze ich für Gespräche & Treffen mit mir wichtigen Personen und zum Velo/Biken/Joggen resp. Ski/Telemark/Snowboarden. (Ich komme auf 30-40 Skitage p.a.) Am Wochenende mache ich immer nichts. Konsequent. Dazu kommen 6-7 Wochen Ferien. 

1. Emails und Termine 

Ich bearbeite meine Emails nur 1x täglich max 2 Std mit dem Inbox 0 Prinzip. D.h. ich versuche ein Email nur 1x anzugreifen und dieses a) zu löschen b) zu beantworten oder c) einen Task auf Redbooth anzulegen (=Arbeit dahinter) und habe am Abend eine leere Inbox. Auf meinem Handy ist zudem nur meine private Mailbox synchronisiert.

Ich hasse Emails

Diese Arbeitstechnik nimmt mir ggü früher enorm viel Stress aus dem Alltag – zudem habe ich in meinem Leben schon zu viele 1000 Stunden in der Inbox verschleudert. Mein Job ist es, die Firma zu entwickeln – neue Mitarbeiter zu suchen – Kunden zu treffen und Probleme zu lösen – usw …

Daher vereinbare ich Termine auch max 2,5 Wochen im voraus. Die Planung mache ich jeweils 10 Tage rollend. 

2. Delegation & Vertrauen

Am Anfang mache ich die Dinge selber. (wird auch #bootstrapping genannt) Überall habe ich die ersten Kunden selber gewonnen, mich im Code vertieft, auf der Baustelle Montagen gemacht. Danach versuche ich, möglichst vieles zu delegieren. Neue Tasks versuche ich so zu strukturieren, dass sie nur das erste Mal bei mir landen und dann von einem Mitarbeiter erledigt werden können. (siehe auch oben)

Der Gretchen-Moment ist dann, wenn etwas schief läuft

oder ein Mitarbeiter einen Fehler macht. Ich versuche dann einzuspringen, mich vorne hinzustellen und die Verantwortung zu übernehmen. Natürlich versuchen wir zu lernen und es zukünftig besser zu machen. Schlussendlich agieren Mitarbeiter aber nur dann frei, wenn Sie vertrauen können. Der Vertrauensbeweis entsteht in Krisen und nicht bei Schönwetter. Klar kostet das auch etwas – wir verlieren durch Fehler tausende von Franken im Jahr. Der Gewinn ist aber viel höher. 

3. Reisen (ich habe kein Auto)

Ich versuche jede Woche mind 1/2 Tag in jeder Firma zu verbingen. Das heisst, dass ich oft unterwegs bin. Ich reise ausschliesslich im Zug (Zug= Arbeitszeit) – für’s autofahren fehlt mir schlicht die Zeit. Für die letzte Meile benütze ich Mobility (carshare) und Smide (ebike share). Zudem bin ich 2×5 Tage im Monat in Innsbruck wo mein Sohn lebt.

4. Gemeinschaft & Party

Durch die digitale und räumlich getrennte Arbeit kommt das Zwischenmenschliche zu kurz. Zwar können wir mit Whatsapp Gruppen das eine oder andere kompensieren. Persönliche Treffen (siehe Punkt 3) nütze ich vor allem auch zum Austausch von privatem. Zudem haben wir im Sommer und Winter je ein gemeinsames Event wo ich versuche, auch die Mitarbeiter von weiter weg einzufliegen.

Wir machen dann Party

5. Unternehmensführung & Kontrolle

Viele Aspekte der vorgenannten Punkte entsprechen dem Holacracy Prinzip. Unser entscheidender Unterschied ist jedoch der, dass die Endverantwortung am Schluss bei mir liegt und nicht im Kollektiv (=mein Hauptkritikpunkt von Holacrazy …funktioniert nur bei Schönwetter – bei uns stürmt es oft). Zwar sind einzelne Kern-Mitarbeiter mit dem Erfolg der Firmen verbunden (nicht zwingend Aktienbeteiligung), schlussendlich jedoch liegt die Verantwortung bei mir, dass am monatsletzten jeder seinen Lohn am Konto hat. (Wir sind bis auf ein paar Darlehen selbst finanziert). Dem entsprechend habe ich für jedes Unternehmen einen tagesaktuellen Liquiditätsplan und gebe die vorerfassten Zahlungen im eBanking selbst frei. Konkret:

Ich kenne den Auftragsbestand & Bankkonto Saldo von jeder Firma stets auswendig.

Schlusswort:

Natürlich lässt sich das alles viel einfacher in einer jungen Firma einführen. Ich bin jedoch überzeugt, dass viele Punkte für zukünftige Führungskräfte absolut KEY werden und sich die Arbeitstechnik bei Bürojobs massiv verändern wird. 

Der persönliche Grund für die vielen Firmen und verschiedenen Jobs und Tätigkeiten ist vermutlich meine ADHS Veranlagung und Lust, neues zu erschaffen und den Status Quo zu hinterfragen (Sternzeichen Skorpion).  …aber so soll und muss jeder sein eigenes Leben gestalten. Mir macht das Spass. 

Ich verstehe mich als Teil des Kollektivs – so hat jeder seine Aufgabe bei uns. Meine ist es zu schauen, dass wir nicht pleite gehen und uns entwickeln können und Umsatz machen. Daher verdiene ich auch nicht mehr als meine Leute. Einige haben sogar höhere Löhne als ich. Aber mehr als 1 Kotelett am Tag kann ich ja eh nicht essen. 

Bild: So habe ich heute am 7.9.2017 im ImpactHUB diesen Blogpost geschrieben.

#G20 – was wir uns schon fragen sollten

Dieses Bild aus Twitter symbolisiert mE am besten das Problem der Krawalle in Hamburg und warum globale Einigkeit besteht, dass das dumme Chaoten waren. Doch so einfach ist es mE nicht. 

Die Globalisierung kennt Gewinner, Verlierer und Geschädigte. 
Die Gewinner.   …sind wir Westlichen. Wir kaufen ein T-Shirt fuer 3 Euro, essen einen Bic Mac fuer 8 Franken, usw. Unser Wohlstand basiert auf freiem Welthandel. Könnte die CH oder Oesterreich nur sich selber versorgen, waeren wir so arm wie Senegal. Das gibt es endlich zu akzeptieren, wir sind die Gewinner und haben daher eine Schuld an den Verlierern.

Die Verlierer

Sind die Entwicklungsstaaten. In der Volkswirtschaft gibt es den Ausdruck des “trickle down” Effekts. Dieser besagt, dass Arbeit immer dort hin wandert wo sie einen Grenznutzen erzielt und dort Wohlstand bringt. Als Beispiel wird China angeführt. Doch jeder der schon einmal in einem solchen Land war, kann ungebildet erkennen, dass das schlicht eine Luege ist. Menschen die fuer 5 Dollar am Tag fuer einen Weltkonzern arbeiten bleiben immer arm. Die ganze Rendite landet in den Kassen der Weltkonzerne und korrupten Beamten in diesen Ländern während das Volk mausarm bleibt. Dass sich in diesen Ländern früher oder später Widerstand breit macht, kann als sicher angenommen werden. Europa wird sich vorallem mit Afrika auseinander setzen müssen. 

Die Geschädigten

Sind wir alle, insb unsere Kinder die mit der Umweltschaedigung leben müssen. Globalisierung und Kapitalismus ist verantwortlich für gigantische Umweltschaeden. Der Grund sind viel zu tiefe Transportkosten und ein Fehlen von globaler Kompensation. Es gilt die Regel: Was nicht verboten ist, ist erlaubt. Die Weltkonzerne machen es sich viel zu leicht und übernehmen absolut keine Verantwortung.  Beispiele?

Die grössten 10 Containerschiffe stossen so viel Co2 aus wie 30 Mio Autos. Unser Cement mit dem wie Häuser bauen wird in Osteuropa und Afrika gebrannt mit mangelhaften oder fehlenden Filteranlagen. Wir kaufen Nuesse aus Senegal im Geschäft deren Preis 10x höher als der Lokalpreis ist. Es interessiert mich Konsument null, ob da fair trade dahinter ist oder nicht. …Ich habe in meinen Reiseblogs schon oft darauf hingewiesen.

Und jetzt?

Natürlich können wir so weiter machen und die Hamburger Demonstrationen abtun (nicht dass ich die Gewalt und Zerstörung gutheisse). 

…wir können aber auch anfangen Verantwortung zu übernehmen. Mit offen Augen und Ohren, schlicht bei unguten Firmen und Produkten nicht mehr einzukaufen und so anzufangen Unternehmen zu zwingen sich mit Corporate Social Responsibility und Impact investing zu beschäftigen. Das fängt beispielsweise beim eigenen Aktienfonds an. Jeder trägt Verantwortung. Und jeder sollte etwas von seinem individuellem Reichtum an Entwichlungslaender geben. 

Die Unternehmer unter uns haben eine gesteigerte Verantwortung, da wir in der Multiplikation einen viel größeren Hebel darauf haben. Meine Betonfirma dade design zB produziert in der Schweiz und CO2 neutral.

Leben 2.0: Sechs unternehmerische Gedanken 6 Wochen nach meiner Entlassung vom Spital

Im April 2017 hat mich eine ungeklärte Infektion mit einem ARDS auf der Lunge fast getötet. Ich war 10 Tage auf der Intensivstation im Universitätsspital Zürich. Im Lotto 10Mio gewinnen oder fast sterben gibt einen besonderen Blick auf das, was wirklich wichtig ist im Leben. 

Hier 6 unternehmerische Gedanken 6 Wochen nach meiner Entlassung vom Spital:

1. Comeback der Gesundheit

Anfangs war jeder Spaziergang anstrengend, heute kann ich bereits wieder 15k joggen und 1000hm biken. Gesundheit ist das Wichtigste … mit fast 40 war das ein wakeup call: Schlaf, sinnvolle Ernährung, täglich Sport und mässig Alkohol sind der Schlüssel. Ich muss und will noch 30 Jahre wirken. 

2.  Die Sinnfrage…

habe ich schnell beantwortet. Ich lebe und liebe was ich tue. Es sind meine Ideen und Visionen die ich verwirkliche. Mein Leben ergibt so viel Sinn. Die Bereitschaft weiter zu pushen, zu erfinden, Konventionen zu brechen und da weiter zu machen wo ich stehe, ist noch stärker. Wie sehr ich als sinnentleerter Söldner einer grossen Firma nicht mehr Leben könnte ist mir wieder bewusst geworden. Mein Sparkonto ist irrelevant, ich habe alles was ich will und brauche und mehr als ein Kotelett pro Tag kann ich eh nicht essen.

3. Elimination von Stress

Die Tage weniger voll zu planen, bewusste Pausen einzulegen, etc …daran arbeite ich noch. Am Rhythmus max 4 Tage zu arbeiten und das Weekend konsequent fuer mich zu haben bleibt. Die fuer mich grösste Stressquelle jedoch, jeden monatsletzten ca. 25 Löhne in 4 Firmen zu zahlen bleibt. Ich spiele mit dem Gedanken, das ganze Wachstum zukünftig nicht ausschliesslich durch eigenen Cashflow zu finanzieren und doch wieder Kapital aufzunehmen. So sehr ich die Burnrate-Startup Kultur verabscheue, eine solidere Liquidität wuerde entspannen und gewisse Projekte beschleunigen. 

4. Arbeitstechnik

Neu ist: Ich lese meine Emails nur noch 1x am Tag max 2 Std. …eine unglaubliche Erleichterung! / Geblieben sind: Emails nur einmal angreifen (beantworten, löschen oder einen Redbooth Task anlegen), so vieles wie moeglich delegieren und klare Entscheide treffen. (Ja oder Nein) 

5. #Teamistalles

Die good news: Alles hat ohne mich funktioniert. Wie wichtig der einzelne Mitarbeiter ist, wie wichtig das Kollektiv, wie sehr Misstrauen und Egos keinen Platz haben… alles Dinge die wir schon leben. In den 6 Wochen habe ich schon wieder 4 Mitarbeiter eingestellt. Der Drang ueberall Profis zu haben die im Orchester spielen ist ungebrochen. Den Nr. 1 Anspruch – oder es sein lassen – sollen alle Mitarbeiter mittragen. Wir sind mehr Familie als Unternehmen. Die Befriedigung Arbeitsplätze mit Sinn und Wertschätzung zu schaffen ist gewaltig und macht mich glücklich. Diese Parameter implizieren, dass das Wachstum resp. Skaleneffekte immer beschränkt sein werden in meinem Leben. Aber wie schon gesagt, Geld ist unwichtig – ich habe alles fuer ein glückliches Leben. 

6. Je fast 2000 Follower auf Twitter, Facebook, Instagram und LinkedIn bedeuten nicht viel

Ich habe mich sehr gefreut ueber die vielen Kommentare, likes und Ermutigungen. Es hat mir Kraft gegeben. 

…Doch Social Media bedeutet Reichweite und vielleicht Anerkennung, es bietet Chancen und Dialogflaeche …aber am Schluss sind es eine handvoll Menschen die in das Spital kommen, eine Karte senden oder in der Reha helfen. Allen voran war meine Partnerin, meine Eltern und sehr liebe und geschätzte Freunde. 

…und natürlich mein Sohn der immer Prio 1 hatte und haben wird in meinem Leben. Ich bin so froh dass ich mit ihm so oft wie möglich zusammen war und seit 10 Jahren Teilzeit arbeite. 

Mehr zu den Keel Unternehmen, Papa Blog und Projekten:

Aus dem Kapitel wie Verwaltungen Unternehmen schikanieren – Meine Originalantwort an das Amt für Wirtschaft SG

Hintergrund: Wenn man in der Schweiz eine online Stellenplattform betreibt, sollte (muss) eine Personalvermittlungslizenz vorliegen. Diese ist an die Person des Geschäftsführers sowie an das Unternehmen geknüpft und wird kantonal ausgestellt.

Hier der original Emailverkehr

Sg Frau x
Besten Dank für Ihr Email & Reminder.

Wir haben 2016 keine Vermittlungen vorgenommen. Und auch nicht im Vorjahr und im Jahr zuvor. Wir sind ein Onlineportal und fallen aufgrund komischer analoger Gesetzesauslegungen unter die Personalvermittler. …nötigen Sie zB Google eine Personalvermittlungslizenz zu beantragen? (wir funktionieren gleich) 

Ich ersuche sie auch höflich den HR Auszug intern selber zu besorgen resp. einfach online nachzuschauen http://www.monetas.ch/htm/647/de/Firmendaten-Teilzeit-AG.htm?subj=2061460

…sie haben ja interessanterweise gemerkt, dass wir die Strasse in 9450 Altstätten gewechselt haben. 

Das sind diejenigen Dinge welche Unternehmer so sehr an Verwaltungen stören, insb. auch die partout nicht fortschreitend wollende Digitalisierung. 

Besten Dank & herzliche Grüsse aus Altstätten 

Andy Keel
Founder Teilzeitkarriere & Teilzeitmann
Teilzeit AG
Quellenweg 8
9450 Altstätten
+41 44 500 27 70
www.teilzeitkarriere.com

Von: x
Gesendet: Dienstag, 14. Februar 2017 15:31
An: andy@teilzeitmann.ch

Betreff: aktuell beglaubigter HR-Auszug und Statistikformular 2016

Sehr geehrter Herr Keel
Wir haben Sie mit Schreiben vom 21. November 2016 gebeten, uns einen aktuellen, beglaubigten HR-Auszug zuzustellen, damit wir die nötige Änderung (Adressänderung) auf Ihrer Bewilligung vornehmen können. Leider haben wir bis dato nichts erhalten. Wir bitten Sie, uns den HR-Auszug rasch möglichst zuzustellen.

Auch fehlen uns die Statistikdaten für das Jahr 2016. In der Beilage erhalten Sie das entsprechende Formular. Wir bitten Sie, dies bis spätestens 28. Februar 2017 ausgefüllt und unterschrieben zu retournieren.

Wir danken Ihnen im Voraus für die rasche Erledigung und grüssen Sie freundlich

www.awa.sg.ch

Mein Jahresrückblick 2016 – Got the sh.. done

Vor nunmehr 7 Jahren habe ich meine Selbständigkeit gestartet und schreibe seit da einen kleinen Jahresrückblick. Die Zeit der Reflektion, der Rückschau ist für mich sehr wichtig und vielleicht inspiriert es auch die einen oder anderen Leser, das für sich zu tun. Und schlussendlich sind meine Jahresrückblicke auch Transparenz in ein Leben eines Aussteigers – resp. Einblick in den wahren Alltag von einem Unternehmer/Startuper und aktiven Vater. (Mehr Infos keel.at)

Konsolidierung

Vor 2 Jahren – Ende 2014 habe ich meine ICT & Startup-Ideen (Hintergrund) und beschlossen, mich auf die Themen Beton und new work/Teilzeit als Unternehmer zu fokussieren und dem Bootstrapping – sprich dem Aufbau Schritt für Schritt aus eigener Kraft (vs. Risikokapital) – treu zu bleiben. Zugegebenermassen sind das zwei unsexy Themen (um Geld zu verdienen), aber immerhin hat Beton eine laengere Verweildauer als PowerPoint Folien auf dieser Welt und new work hat ganz viel Inhalt und Werte. Die Fokussierung auf diese 2 Themen hat sich 2016 erstmals angefangen auszuzahlen. Doch auch erstmals seit Jahren sind wir Ende des Jahres weniger Mitarbeiter als zu Beginn und wir haben auch weniger Kunden. Insofern war es ein weiteres Jahr des Überlebens und der Konsolidierung. Doch alles der Reihe nach:

36 Skitage, 5 Reisen, viele Papa Tage & eine Klassenwiederholung

Mein 8 jähriger Sohn ist nachwievor jede zweite Woche für 4-5 Tage bei mir. Neben dem normalen Alltag mit Kindern waren wir am Nachmittag nach der Schule oft auf den Skis, spielen Schach im Hofgarten, usw… Doch dieses Jahr kam auch die Diagnose von Legasthenie und er musste die zweite Klasse wiederholen. Eigentlich lief das ganz undramatisch ab und hat sehr sehr vieles ins positive gewendet – doch einfach ist ein Klassenwechsel nie.

Daneben war ich oft am reisen – meistens mit meiner tollen Partnerin Angela – so waren wir in Portugal am surfen, in Canada, Mailand, Madrid, usw…

Die 4 Wochen Offline-Time im Sommer und die Papa Tage sowie die ausnahmslos arbeitsfreien Wochenenden (Laptop ist spätestens Freitag Nachmittag zu) sind mir extrem wichtig und brauche ich zur Regeneration. Mit 38 stosse ich im Arbeitsalltag manchmal an meine Leistungsgrenzen – ein mir weitgehend noch unbekanntes Gefühl – auch bei mir klopft das Alter langsam an. Die Freizeit – die Papa Tage und die Reisen sind für mich Priorität Nr. 1 und ich schaue, dass auch alle meine Mitarbeiter diese Priorität haben können. Natürlich gibt es Wochen mit extremer Belastung und Überzeit – aber es gibt auch die anderen Wochen und die langen Ferien im Sommer und Winter. Jeder Mitarbeiter kann sein Familienmodell bei uns leben.

Die möchtegern UnternehmerInnen

Die Teilzeitkarriere meiner Teilzeit AG erfreut sich nachwievor steigender Nachfrage bei den Teilzeitjob-Suchenden, bei Speeches (2016 total 17 Anlässe) und in der Presse. So begleitete mich dieses Jahr ein SRF Kamerateam für eine DOK Sendung durch meinen Alltag und wir waren in unzähligen Online- & Printmedien sowie Radiosendungen Thema.

Doch inhaltlich – resp. bei Unternehmen – ist die Situation nachwievor schwierig resp. die Nachfrage mässig. Daher trennten sich im zweiten Halbjahr auch die Wege von meinem langjährigen Mitarbeiter und Leiter TEILZEITMANN Jürg Wiler (alles GUTE Jürg und herzlichen Dank!). Ich habe die Stelle der Geschäftsführung und MitunternehmerIn ausgeschrieben. Auf ein riesiges Echo durfte ich viele spannende Menschen kennenlernen. Doch am Schluss hat sich niemand gewagt, als MitunternehmerIn mit einzusteigen. In der Presse wird zwar sehr viel über Entrepreneurship geschrieben und Startup Veranstaltungen spriessen wie Pilze aus dem Boden – doch von den qualifizieren Fachkräften sind nur sehr wenige bereit, den Schritt ins Ungewisse zu machen und die Komfortzone zu verlassen.

Dass flexiblen Arbeitszeitmodellen die Zukunft gehört und wir in der Pole Position sind – daran zweifeln wenige. Doch für 6000 Franken brutto über Jahre etwas aufzubauen sind nur wenige bereit. Eigentlich verrückt. …ich habe darüber auch an der #Fuckupnight gesprochen.

Doch es wird weiter gehen – unter dem Projekttitel: BETTER DO IT SMART werden wir unser Angebot zur Förderung von Diversity und flexiblen Arbeitszeitmodellen in Unternehmen weiter ausbauen und mit Nele haben wir eine tolle neue Mitarbeiterin.

Warum 100% Wachstum nicht für alle lustig ist

Klar, man kann sagen dass Wachstum nicht alles ist. Doch wenn man ein Betonwerk mit über 500m2 Produktionsfläche, Maschinenpark und Lager betreibt macht Wachstum einfach Sinn. Zudem interessiert mich der Status Quo nicht. Auch dieses Jahr ist dade-design concrete works wieder um 100% Umsatz gewachsen. Wir haben viele neue Kunden und Projekte gewonnen und Produkte lanciert (u.a. eine Outdoor Küche und einen Whirlpool). Doch primär war ich in diesem Jahr beschäftigt, unsere Liquidität und Margen zu verbessern und uns auf das nächste Level zu bringen. Das hat dazu geführt, dass sich die Wege mit einigen Mitarbeitern aber auch mit Bestandeskunden getrennt haben. Unser Profil ist heute schärfer, die Produkt- und Innovationspipeline randvoll und wir sind besser aufgestellt auch im nächsten Jahr kräftig zu wachsen – doch bei jeder Veränderung (auch wenn es ein Startup ist), kommt Neues erst, wenn man Altes gehen lässt. Ich danke allen ehemaligen Mitarbeitern für ihren Einsatz und wünsche alles Gute. Willkommen im Team Tresdiano & Julio. 

Für mich ist die Faszination Beton ungebrochen und wir alle teilen diese Leidenschaft. Schön, dass wir unser Können an der diesjährigen Biennale in Venedig in der Arsenale zeigen konnten.

Wir sind mit diesem Projekt in die internationale Champions League aufgestiegen was die Beton- und Schalungstechnologie (mit 3D Druck) betrifft. An weiteren 6 Messen wurden unsere Betonunikate gezeigt, u.a. auch am Il Salone del Mobile in Mailand mit eigenem Showroom.

What counts

Dieses Jahr habe ich mir vermehrt auch Gedanken gemacht, was eigentlich wirklich zählt. Die Bilanz- und Erfolgsrechnung sind es nicht.

Neben dem sich und die Mitarbeiter zu ernähren ist es die Menschlichkeit und Partnerschaft in (Kunden- und Lieferanten) Beziehungen. Die Essenz ist es, neben allen Rückschlägen, Enttäuschungen und rauem Umfeld (insb. finanziell) weich zu bleiben. Ein Handschlag zählt für mich mehr als ein Vertrag.

Natürlich wird man damit verwundbar – doch was man gewinnt ist viel Grösser. Immer mehr setzt sich bei mir das Bild durch, dass es nur 2 Arten von Unternehmen gibt:

Unternehmen mit Angst & Mangel
Unternehmen mit Vertrauen & Fülle

Bei uns gelten seit Jahren die Grundsätze: #Teamistalles (jeder ist verantwortlich) und alles sehen alles (Transparenz). Ich nenne das #Vertrauenskultur.

Ich möchte in einem Umfeld arbeiten, wo wir uns vertrauen und wo wir eben auch eine Gemeinschaft sind die auf sich gegenseitig acht gibt. Dazu zählt auch die Umwelt. Als vermutlich erstes Betonwerk produzieren wir seit einem Jahr CO2 neutral. …leider interessiert das praktisch niemanden, aber das ist egal – es geht ja um den Inhalt und unsere Werte.

…und manchmal hat man auch Glück

zB in der Liebe … so habe ich meinen Wohnwagen nach 5 Jahren aufgegeben und bin zu Angela gezogen.

zB bei den Finanzen … so hat Mann Nr. 4 dem Ex-Mann Nr. 3 (mir) den Hausanteil in Innsbruck abgekauft und mich nach 5 Jahren aus der persönlichen finanziellen Nullzone befreit.

zB bei Firmenkäufen … so hat der Zufall gespielt, dass auch bei Timberline (einer Schreinerei in Vorarlberg) die Zeit für einen Eigentümerwechsel reif wurde. Ich bin dort im Dezember eingestiegen.

Somit galt auch dieses Jahr meine Regel: “Nicht mehr als 1 neue Firma pro Jahr. (Firma 7 im Jahr 7)

#CollectMomentsnotThings

Was für ein tolles Jahr – ich durfte so viele schöne Momente mit meinen Freunden verbringen und habe einen gesunden und super froehlichen Sohn. 

Telemark, Ski,  Surf und Wakeboard mit Freunden, rauschende Parties – u.a. in einem Schloss in Dresden und im Hafen Basel, Fasnacht mit den Kesselbaechlern, meinen Geburtstag mit Heroes & Villains, den 61er von meinem Vater,  eine Gletschertour auf 3777Meter, Montag Mittagessen bei Mama, Iron Maiden im strömenden Regen, Geburten und keine Beerdigung, Haida im Wallis usw usw…

Besonders freuen mich die vielen Besuche von Freunden an meinen zwei Wohnsitzen in Zurich und Innsbruck.

What a life… #thankful

 Ps fuer Titus: Das Motto fuer 2017 PP – Produkte und Projekte