Gedanken zu Zuckerberg, Kapitalismus und Väter

45mrd zu spenden ist toll.  Die Fragen dahinter sind:

Milliarden

Die Milliarden sind durch die Börsenbewertung entstanden und nicht durch Arbeit, Herr Zuckerberg wird eine Stiftung oder LLC gründen und nicht seine Aktien verkaufen. Würde er das tun, würde der Kurs ins bodenlose stürzen und es gäbe nichts mehr zu spenden. Mit diesem Schachzug kann Hr. Z durch die Hintertüre mit 1% Aktienverkauf sein Vermögen in Cash umwandeln was für ihn und seine Generationen für immer für zuckrigen Hüftspeck reichen wird.
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Die Tatsache und Personenkult un Mr. Z allein zeigt, wie krank die Bewertung von Fb an der Börse ist.

Steuern:

Mit einem solchen Vermögen fallen gigantische Steuern auf dem Privatvermögen an. Mit diesem Schachzug ist dieses Problem gelöst. ….und der Allgemeinheit entgehen Steuereinnahmen, denn solche Konstrukte werden kaum/nicht besteuert. Steuern sind eine Umverteilung von Reich zu Arm. Heute besitzen 1% der Menschen gleich viel wie der Rest. Diese Umverteilung wurde in den letzten 20 Jahren ausser Kraft gesetzt. Der Gini Koeffizient nimmt ständig ab, und niemand kümmert es. Es ist mit unter der Grund, warum Afrikaner im Mittelmeer ertrinken. Es ist schizophren, dass Mr. Z die Mrd nutzen möchte die Welt besser zu machen. Zuerst nimmt er mal allen anderen Geld weg das er als Steuern die naechsten 30 Jahre nicht mehr bezahlt. Alleine das wäre ein mehrfaches der 45mrd für die Allgemeinheit 

Ausweglosigkeit:

Wenn man als CEO und Mehrheitsaktionär keinen anderen Weg sieht, als Philantrop aktiv zu werden, ist das krank. (Vgl Bill Gates) für Konzerne ist das Gemeinwohl, Weltfrieden, Gesundheit, Mindestlöhne, fairer Handel, usw nicht tragbar. (Sonst würde der Kurs abstürzen). Facebook hätte die Macht, Gutes zu tun. Einen alternativen Weg zu gehen. Steuern zu zahlen wo sie das Geld verdienen. Aber die kapitalistische Seuche hat sich auch dort eingenistet. FB umgeht Steuern (zahlt in Irland), hat sich längst an Investmentbanken verkauft und ist abhängig von der Börse und ihren Spielregeln. Alternativen sind undenkbar. Mr Z weiss das und befindet sich in diesem Dilemma. PR technisch clever, aber de facto ist diese Handlung eine Kapitulation 

Väter

Typisch ist der Zeitpunkt. Evolutionsbiologisch ist es das männliche Programm, ein Nest zu bauen, zu ernähren und ein Umfeld zu schaffen in dem das Kind sicher aufwachsen kann. Mr. Z erfüllt. Immer mehr Väter erkennen, dass sie für ihre Kinder im Allrag präsent sein wollen und müssen und gehen diesen Weg. Im Verhältnis ist ein Teilzeitmann mit 5000 Franken Einkommen viel mutiger als Mr Z.

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